Gewinner-Strategien
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Verlust-Ratgeber

Gut zu wissen :

Wenn auch nur der nächste Börsentag mit 100prozentiger Sicherheit bekannt wäre, würde die Börse nicht funktionieren.
Logisch: Bei steigenden Kursen würde heute keiner verkaufen, bei fallenden Kursen heute niemand kaufen.

Aber: Sie bekommen nichts geschenkt, denn diese Gewinnchancen gehen einher mit entsprechend höheren Risiken. Bei Investmentfonds sind diese Risiken im Vergleich zu Einzelaktien durch die breite Streuung der Titel zwar bereits erheblich reduziert, ein Totalverlust durch den Konkurs einer einzelnen AG (z.B. Bremer Vulkan etc.) ist ausgeschlossen .
Ihr Hauptrisiko besteht somit in hohen Kursschwankungen und möglichen Verlustphasen, die Sie ggf. durchstehen sollten.

Diese Marktrisiken im Börsenbereich mit allen Übertreibungen können Sie selbst nicht ausschalten. Trotzdem erhalten Sie nachfolgend wesentliche Hintergründe,Informationen und vor allem Instrumente, mit denen Sie Ihren persönlichen Anlageerfolg positiv beeinflussen können.

Oberstes Gebot : Häufige Fehler vermeiden !
Aus Gründen der Kurzweil fassen wir diese Fehler zusammen
in einem ironischen

Ratgeber für Börsenverluste
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      Gewinner - Strategien

 

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Für Arbeitnehmer der 1. Schritt zur Anlage in Aktienfonds:
Ab 01.01.99 VL mit 20 % Sparprämie ein absolutes Muß ...!

Ziehen Sie als Arbeitnehmer baldmöglichst die Konsequenzen aus der neuen staatlichen Sparförderung! Stellen Sie dazu Ihre VL-Anlage gleich zum 01.01.99 zur Disposition und ggf. um !

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Erfolgsstrategien mit VL:
Falls die Rendite bei Ihrer bisherigen VL-Anlage nicht stimmt, stellen Sie Ihre Anlagen zu Jahresbeginn 1999 zur Disposition und ggf. um.

Scheuen Sie nicht davor zurück, einen laufenden Vertrag  bis zum Ende der Laufzeit stillzulegen, wenn Sie die optimale staatliche Sparförderung nutzen wollen. Dies geht unproblematisch, da der Gesetzgeber diese hohe Flexibilität ausdrücklich gewollt hat.

Zu VL-Top - Invest, einer herausragenden FD- Produktkombination, die Ihnen die optimale staatliche Sparförderung garantiert.

Einstieg vorbereiten, Überlegungen zum Timing
Überlassen Sie Ihre Kapitalanlage nicht einfach dem Zufall !
Aus dem Bereich Aktienanlagen hören Sie immer wieder den Spruch "Dabeisein ist Alles!". Langfristig gesehen sollte diese Devise auch aufgehen.

Wenn Sie allerdings Aktien/Aktienfonds gekauft haben und gerade danach eine Euphoriephase jäh durch Kursstürze unterbrochen wird, stellen Sie ernüchtert fest, daß eine Grunddevise aus dem Geschäftsleben "Im Einkauf liegt der Gewinn!" ihre Berechtigung keineswegs verloren hat. Sie wissen dann auch, was der Begriff "Anlgerstreß" bedeutet.

Eines steht zweifelsfrei fest: Die besten Anlageergebnisse erreichen Sie nur dann, wenn auch das Timing, d.h. der Kaufzeitpunkt, gut gewählt war.
Die Sache hat nur einen Haken:
Ob der Kaufzeitpunkt optimal war, wissen Sie - und auch wir (!) - erst hinterher.

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Erfolgsstrategien mit Geldmarktfonds
Wenn Sie unschlüssig sind, ob Sie auf aktuellem Kursniveau kaufen sollten oder lieber noch abwarten wollen, so stellen Sie  trotzdem jetzt mit Geldmarktfonds (ohne Ausgabekosten) die Weichen, um möglichst schnell reagieren zu können.
Geldmarktfonds eignen sich hervorragend zum zwischenzeitlichen Parken von Anlagegeldern. Gegenüber Festgeld bieten sie drei wesentliche Vorteile:

1) Die Rendite ist zumeist etwas höher
2) Ihr Anlagebetrag ist täglich verfügbar
3) Flexible Umschichtungsmöglichkeiten in Investmentfonds.

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Keine Einmalanlage zu Höchstkursen !
Gerade die flexiblen Umschichtungsmöglichkeiten helfen Ihnen, den Einstieg zu Hoechstkursen in Aktienfonds (ggf. auch Rentenfonds etc.) zu vermeiden.

Beispiel 1:
Anlagebetrag DM 20.000.-

Geldmarktfonds + Sparplan
(Häufige) Ausgangsbasis für Ihr vorsichtiges Timing:
Nach deutlichen Kursrückgängen haben die Kurse wieder etwas angezogen. Der weitere Börsentrend ist schwer einschätzbar. Stärkere Kursausschläge prägen das Geschehen. Die Börsenbewertung scheint nicht überteuert zu sein.
So handeln Sie:
Einlage DM 20.000 auf Geldmarktkonto. Davon schichten Sie monatlich jeweils DM 1000.- um in Aktienfonds.
Ihr Vorteil zur Risikobegrenzung:
Sie investieren nicht zu einem Zeitpunkt, sondern in einer Zeitreihe. Mit 20 unterschiedlichen Einstiegskursen nutzen Sie den sog.  Cost-Average-Effekt. Auf deutliche Kursrückgänge können Sie mit erhöhten Umschichtungsraten reagieren oder den Restbetrag in einer Summe umschichten lassen.


Beispiel 2:
Anlagebetrag DM 20.000.-

Geldmarktfonds + Einmalanlage + Sparplan
(Häufige) Ausgangsbasis für Ihr vorsichtiges Timing:
Fallende Börsenkurse. Der weitere Börsentrend ist schwer einschätzbar. Stärkere Kursausschläge prägen das Geschehen. Die Kurse signalisieren Kaufniveau, doch scheinen weitere Kursrückgänge möglich.
So handeln Sie:
Einmalanlage DM 10.000 in Aktienfonds. Einlage DM 10.000 auf Geldmarktkonto. Davon schichten Sie monatlich jeweils DM 1000.- um in Aktienfonds.
Ihr Vorteil zur Risikobegrenzung:
Sie investieren sowohl zu einem vermeintlich günstigen Einstiegszeitpunkt als auch in einer Zeitreihe. Mit zusätzlich 10 unterschiedlichen Einstiegskursen nutzen Sie den sog.  Cost-Average-Effekt. Auf deutliche Kursrückgänge können Sie mit erhöhten Umschichtungsraten reagieren oder den Restbetrag in einer Summe umschichten lassen.

Beispiel 3: Anlagebetrag DM 20.000.-

Geldmarktfonds + Einmalanlage (geplant)
Ausgangsbasis für Ihr vorsichtiges Timing:
Hohe Börsenkurse und Euphorie. Sie rechnen mit einer Korrektur und  warten auf günstigere Kaufkurse, von denen Sie profitieren möchten. Sie beobachten permanent die Kursentwicklung des DAX.
So handeln Sie:
Einlage DM 20.000 auf Geldmarktkonto. Ihre Rechnung geht auf, die Kurse kommen deutlich zurück, die Börsenstimmung schlägt um in Depression. Am Tag X erwischt der DAX einen rabenschwarzen Tag und verliert 7 % seines Wertes. Jetzt beweisen Sie antizyklisches Handeln. Sie unterschreiben Ihr vorbereitetes FAX und senden es z.B. bis 14 Uhr an die Fondsgesellschaft. Damit sichern Sie sich diese günstigen Einstiegskurse.
Ihr Vorteil zur Risikobegrenzung:
Sie vermeiden Aktienanlagen zu überteuerten Kursen. Damit reduzieren Sie aktiv durch antizyklisches Verhalten die Risiken von Aktienanlagen eminent und schaffen damit die Basis für künftige Kursgewinne.

Wir setzen Ihre Strategie zusammen mit Ihnen um durch

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Hilfestellung bei der Auswahl der passenden Fondsgesellschaft 

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Klärung der Details für die Umschichtung

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Unterschriftsreife Vorbereitung des FAX für die Umschichtung(en)

Strategie in der Börsenbaisse
Ausgangsbasis für Ihr vorsichtiges Timing:
Sie haben (leider) in der Hausse investiert, die Börsenkurse sind daraufhin kräftig zurückgekommen. Sie wissen jedoch, dass Aktien eine Langfristanlage sind und kalkulieren mit einem längerfristigen Anlagehorizont (mindestens 5, besser noch 10 Jahre und mehr).

Wie soll man in solchen Phasen reagieren ? Nach alter Börsenerfahrung „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ , oder aussteigen, um Verluste zu begrenzen?
Langfristig orientierte Anleger dürften jetzt vielfach attraktive Einstiegskurse vorfinden. Sollte die Weltwirtschaft aber in eine Rezession abgleiten, haben wir die Tiefstkurse an den Aktienmärkten vermutlich noch nicht gesehen.  

Reagieren Sie besonnen und mit Strategie.
Baissephasen sind zwar an den Börsen nicht neu, dafür aber für manche Neueinsteiger. Anleger, die in der Haussephase eingestiegen sind und jetzt entnervt aufgeben, realisieren damit meist ihre Buchverluste und nehmen sich damit selbst die Chance auf einen langfristigen Börsenerfolg.. Wenn Sie vielleicht aktuell entmutigt sind, nehmen Sie ruhig einen langfristigen Börsenchart zur Hand und betrachten Sie die bisherigen „Crashzeiten“ im Nachhinein. Sie werden dann feststellen, dass Verkäufe bei Tiefstkursen immer ein Fehler waren.

Überlegen Sie anhand zweier fiktiver Beispiele:
Beispiel 1: Nachkauf von Fondsanteilen

Sie haben bei ihrer ersten Investition einen Fondsanteil für Euro 100.- gekauft, der aufgrund der Marktschwäche deutlich gefallen ist. Sie kaufen jetzt einen Fondsanteil nach, z. B. für DM 60.- . Ihr durchschnittlicher Einstandspreis liegt nun bei Euro 80.- . Angenommen, die Börse fällt weiter drastisch und Sie bekommen einen Anteil sogar für 40 Euro . Ihr Kaufpreis liegt nun im Durchschnitt bei 66,66 Euro je Anteil.
Bei einer Einmalanlage (ohne Nachkauf ) muss z. B. der Fondsanteilspreis über 100 Euro ansteigen , damit Sie (wieder) in die Gewinnzone kommen. Bei einer Einmalanlage mit Nachkäufen dagegen erreichen Sie die Gewinnzone bei wieder steigenden Kursen bereits ab einem Fondspreis von > 66,67 Euro.

Beispiel 2: Nachinvestition gleicher Anlagebeträge
Erstinvestition 5000 Euro. Sie bekommen dafür bei einem angenommenen Fondspreis von 100 Euro 50 Fondsanteile.

  1. Nachinvestition 5000 Euro; Sie bekommen dafür bei einem angenommenen Fondspreis von 60 Euro 83,33 Fondsanteile.

2.   Nachinvestition 5000 Euro: Sie bekommen dafür bei einem angenommenen Fondspreis von 40 Euro 125 Fondsanteile.
Sie haben nun 258,33 Fondsanteile zu einem Durchschnittspreis von 58,06 Euro im Depot und erreichen bei wieder steigenden Kursen die Gewinnzone erheblich früher. 

Bei Sparplänen spricht man in diesem Zusammenhang vom Cost-Average-Effekt, d. h. Sie erreichen bei kontinuierlichen Einzahlungen (insbes. bei fallenden Kursen) einen günstigeren Durchschnittspreis.  Wenn Sie Sparpläne in schlechten Marktphasen stoppen, verlieren Sie genau diesen Effekt, der den langfristigen Erfolg von Fondssparplänen wesentlich begründet. 

Fazit:
Sie können Ihre langfristigen Erfolgschancen sogar bei fallenden Märkten deutlich erhöhen, wenn Sie Ihre Fondsinvestitionen nicht als reine Einmalanlage, sondern als Investitionsprozess begreifen, den Sie in mehreren Schritten durchführen. 
Ein guter Standard – Aktienfonds ist für diese Strategie besonders empfehlenswert.

Ein zeitlos gültiges Zitat vom Börsen - Altmeister Andre Kostolany:

"Börsengewinne sind Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen
 - und dann das Geld."

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